Woche 49 Kho Yao Noi/TH – Khao Lak/TH

Montag

Ruhetag auf der Insel. Außer mal 5 km bis zum nächsten Dorf zu fahren mach ich nicht viel. Ist mir schon zu ruhig hier.

Dienstag

Also geht’s erst mit dem kleinen Boot nach Ko Yao Yai. (Meine beiden einzigen Fotos der ganzen Woche.) Weiter quer über die Insel und dann wieder auf die Fähre nach Phuket. Hier ist mir schon wieder zu viel los. Ich bleib trotzdem mal zwei Nächte.

Abends seh ich noch ein Rad am Hostel. Und wer läuft dann um die Ecke? Marion. Wir sind ja zwei Tage zusammen im Iran gefahren, haben uns nochmal in Dushanbe betroffen und jetzt nach völlig unterschiedlichen Routen wieder hier. So ganz glauben können wir es beide nicht, witzige Sache. Für sie geht es erst mal Heim, ihr Reisebegleiter Gael ist aber noch unterwegs.

Mittwoch

Die Strände 10 km von der Stadt entfernt interessieren mich natürlich überhaupt nicht. Also bleib ich in der Stadt. Der Tag ist trotzdem schnell rum.

Donnerstag

Also weg hier. Richtung Khao Lak. In ein Hostel mit irrer guter Bewertung. Warum? Wie machen die das? Ok Zimmer sind sauber, es gibt alles, aber es ist nicht außergewöhnlich. Es sind die Angestellten. Man wird herzlich mit Umarmung begrüßt. Und es ist immer was los. Es gibt Schlafsäle und Einzelzimmer. Und so sind alle Altergruppen anwesend, viele kommen immer wieder. Das macht es besonders interessant. Und so ist die Bude voll mit jungen Abiabgängern, erfahrenen Weltreisenden, ein Irisches Trio, dem griechischem Hippie der mit seiner Mutter da ist, deutschen Aussteigern und ein Rentner aus der Schweiz. Das kann ja was werden. (Und es wird was!)

Freitag

Frohes neues Jahr! In Thailand ist heute Songkran/Wasserfest. So gibt es nach dem Frühstück gleich mal das erste Bierchen. Mit Alex geh ich vor zur Hauptstraße und kauf die erste Wasserpistole. Bis dahin bekommt man an jedem Haus natürlich erst mal nen Eimer Wasser ins Gesicht. Und noch Farbe/Babiepuder/Creme obendrauf. Auf dem Rückweg können wir zurückschlagen, aber am Hostel angekommen ist das Spritzding schon hin. Billiges China Zeug halt. Egal, am Hostel liegen genug andere.
Nach dem Mittagessen (kostenlos heute vom Hostel) wird die große Wassertonne rausgeholt, der Pickup fährt vor und ab auf die Ladefläche. Stadtrundfahrt. Mit viel Wasser haben wir gerechnet. Die Locals setzen noch einen drauf. Riesen Eisblöcke in den Tonnen! Verdammt war das kalt. 😀

Der Nachmittag wird dann am Hostel verbracht. Hier taktisch gut direkt an der einzigen Straße zum Strand. Alle müssen hier lang. Die Iren haben schon alle zwei große Wasserpistolen in der Hand, ich wechsel zwischen Eimer und Wasserschlauch. Ob Kind oder Oma, keiner kommt trocken davon. Mehr Spaß geht nicht. Aber es ist Freitag der 13. Ohne kucken sollte man nicht über die Straße. Rums machts. Der eine Ire wird von einem Pickup angefahren, die Frau am Steuer ist viel zu schnell…  Auf jedenfall werden alle vorm Hostel still und schauen. Kippt er tot um? Nein, er lebt noch. Vielleicht ein, zwei Rippen angebrochen, nichts besonders schlimmes. Darauf erstmal ein Bier.
Abends werden vom Hostel noch zwei riesen Fische angekarrt. Grill anmachen, wieder Essen. Es ist wirklich eines der besten Hostels auf diesem Planeten. Alle Essen, alle feiern, geiler Tag.
Am Nachmittag kam Gingkaew noch ins Hostel. Sie ist aus Bangkok angereist und macht hier auch Urlaub. Das ganze Land hat ja 4 Tage frei und so geht sie zwei Tage schnorcheln auf den Inseln vor der Küste. Auf jeden Fall hab ich jetzt eine Einladung nach Bangkok. Da wollt ich eigentlich nicht hin, aber so, ok. 🙂

Samstag

Alle sind natürlich richtig nicht fit. Manch einem muss man dann erstmal den Vortag erklären. Gut das Songkran hier nur ein Tag geht. Es werden nur die Buddha Figuren vor die Tür gestellt, sonst gibt es heute keine besonderen Aktivitäten. War gestern auch genug. Straße vor der Tür ist immer noch nicht trocken.
Der Ire geht noch ins Krankenhaus. Wie vermutet nur zwei Rippen angebrochen. Da wird er noch ein paar Tage Spaß mit haben.

Sonntag

Mir gefällt’s hier, also bleib ich noch. Ich treff mich erst in 5 Tagen mit der Familie. Aber das Hostel leert sich, die Saison hier ist dann auch bald rum.

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