Woche 58 Viangthong/LA – Bangkok/TH

Montag

Nach dem gestrigen Tag, es war die größte Kletterei bisher (9 Stunden Fahrzeit und 2600 Hm…), gibt es einen Ruhetag in Viangthong. Eines von mindestens drei Viangthongs in Laos. Naja es ist Regenzeit, wenn es gerade mal nicht regnet schau ich an einem der schönen Restaurants am Fluss vorbei. Gibt genug Auswahl, nicht nur Lao Soup. 😀 Die können sie langsam alleine Essen.

Dienstag

Weiter geht’s.

Da ging’s hoch…

Und hier wieder runter…

Mittwoch

Laos, hier werden Straßenschilder noch massiv gebaut. Aber wie steht es im Reiseführer? Die Laoten betrachten Straßenschilder bestenfalls als Dekoration. 😀

Und sonst nur die übliche grandiose Aussicht.

Donnerstag

Ananas gibt’s auch überall. Kann ich auch zwei mal am Tag Essen. Stückpreis 50 Cent…

Wenn es doch mal irgendwo flach ist wird Reis angebaut.

Freitag

Nachdem ich meine Routenpläne schon im Norden angepasst habe, die Berge hier kein Ende nehmen und ich auch mal weiß wann gut ist, entscheide ich mich spontan nicht mehr weiter südlich zu fahren. Ich wollte ja eh nochmal nach Bangkok. Bis nach Thailand ist es nicht weit, eine kleine Lächerliche Bergkette gilt es zu überwinden und ich bin am Mekong.

Samstag

Heute setz ich über. Es ist ein kleiner Grenzübergang, es fahren nur Boote und am Wochenende kann es teurer sein. Soviel weiß ich schon. Als sie dann aber 380 Baht (10 €), statt der üblichen 60 Baht (1,50 €) wollen hab ich nur ein gequältes Lächeln übrig. Es sind etwa 8 Leute dort, 5 bezahlen nichts!, die zwei Thailänderinnen wahrscheinlich den normalen Preis und ich soll dann den Rest zahlen. Ist klar. 😀 Die Grenzpolizisten zeigen noch lachend in eine Richtung und sagen ATM. Bin ich hier die Melkkuh? Nein. Ich hab den ganzen Tag Zeit. Ich kann hier 8 Stunden warten, kratzt mich nicht. Dann fahren wir halt wenn das Boot voll ist. Das mach ich der einen Frau die Englisch spricht verständlich. Und schwupps, eine der Thailänderinnen hat es eilig und bezahlt die ganze Fähre. Das war jetzt nicht mein Ziel, aber ok. Jetzt hab ich halt gar nichts bezahlt.
In Thailand angekommen geh ich erstmal einkaufen, was Essen und genieße es dem Kommunismus entflohen zu sein.
Arbeitszeit kostet aber auch in Thailand nichts. Ich such mir eine Waschstraße, der Hochdruckreiniger ist kaputt und zu teuer zum reparieren. Handarbeit ist angesagt. Was man für 70 Cent hier bekommt, man glaubt es nicht.

Am Busbahnhof gibt’s ohne Probleme ein Ticket nach Bangkok. Für 700 km zahlt man etwa 13 €. Und da wollten sie für 400 m mit dem Boot 10 €. Ich lach mich schlapp. Schenkelklopfer echt. In meinem gemütlichen VIP Sitz geht es durch die Nacht Richtung Bangkok.

Sonntag
Und im Morgengrauen noch mal durch die halbe Stadt mit dem Rad. Die Busstation liegt natürlich weit weg von meinem Ziel. Aber so seh ich auch mal ein leeres Bangkok, Leute die um 5 Uhr morgens ihre Essensstände aufbauen und die ersten Grillspieße anbrutzeln (…) und Sportler die die kühlen Morgentemperaturen nutzen (30 °C :D).

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