Woche 63 Vinnytsia/UA – Tiachiv/UA

Montag

Was mich in der Ukraine wirklich überrascht hat, man kann über den Zebrastreifen laufen ohne um sein Leben zu fürchten. Sogar die Straßenbahn hält brav an. Auf jeden Fall ist es hier in Vinnytsia wirklich schön. Es gibt eine Schokoladenfabrik in der Stadt. Und da die Menschen gerne Schokolade essen, gibt es genug Geld um einen Brunnen zu bauen. Hier sprudelt zwar keine Schokolade aber Wasser inklusive animierter Show.

Dienstag

Außerhalb der größeren Städtchen gibt es nur eins. Landwirtschaft. Riesige Felder mit Kartoffeln, Weizen und Sonnenblumen. So gibt es für mich auch genügend schöne Feldwege und abgelegene Straßen. Ich mag die Ukraine.

Mittwoch

So ist es meistens flach. Aber wenn man immer den kürzesten Weg nimmt wird es spannend. Steil runter, die ausgewaschene Straße wird zum Abenteuer und auf der anderen Seite wieder genauso steil hoch. 🙂

Abenteuerlich ist auch die Suche nach einer Unterkunft. Auf meinem GPS ist da ein Hotel/Pension. Sieht zu aus, keiner spricht englisch und die nächste Unterkunft ist 50 km weiter. Naja es gibt immer Plan B, Übernachtung in einer Bushaltestelle, Plan C unter der Brücke, …. Aber wie immer irgendwie klappt es dann doch. Erst fahr ich noch 5 mal durchs Dorf, dann find ein paar Kinder die sich für mich interessieren, sie helfen mir ein paar Nachbarn zu finden die die Unterkunft kennen. Nach langem Gequassel von dem ich nichts verstehe (außer das die eine Frau mir ihre hübsche Tochter anbieten will :D) geht’s zum Hinterhof und von dort zur 6 € Unterkunft. Läuft.

Freitag

Chernivtsi liegt aufm Berg und die Straßen bestehen zu 100 % aus Kopfsteinpflaster. War ich froh als ich aus der Stadt war. Die nächsten 20 km nehme ich lieber die schlechte Straße wie die neue Stark befahrene. Dann Check ich mal den weiteren Weg mit meiner App. Wenn ich mein Handy finde. Ich find es aber nicht. So Pack ich erstmal alles aus, nütz aber nichts, es ist wohl noch im Hostel. Über eine Stunde umsonst gefahren, ich muss zurück. Wieder über das tolle Kopfsteinpflaster den Berg hoch, meine PET Flasche hat bei dem gerüttelt schon Leck geschlagen aber ich finde mein Handy im Bett. Ohne wäre auch echt doof gewesen.
Dann kann ich erstmal Pause machen wie er hier.

Wie vor zwei Tagen brauch ich wieder über eine Stunde bis ich in Vyzhnytsia eine Unterkunft finde. Das ist echt anstrengend. Aber die Unterkunft ist super, die jungen Mädels im Restaurant können ein bisschen englisch und für 2 € wird man in der Ukraine wirklich satt.

Samstag

Die vorherrschenden Farben sind Blau und Gelb. Egal was, Zäune, Pfosten, Brücken, usw. wird damit bepinselt.

Man sieht auch eine Menge Bauruinen, sowohl Häuser als auch Brücken.

Sonntag

Heute Treff ich auf Radovan aus Tschechien. Wir fahren den Tag zusammen, besuchen so einen Touristenschnickschnackmarkt und machen uns auf den Weg zu einer alten Holzkirche. Der Weg erinnert an Tadschikistan, steil hoch über grobes Geröll. Naja hat sich nicht so gelohnt. Hab nicht mal Fotos von der Kirche gemacht.

Die zweite Holzkirche ist einfacher zu erreichen und deutlich schöner. Dann lohnt es sich wenigstens zu fotografieren.

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